Revision der Schilthornbahn AG!!!
Um unseren Blog noch zu verbessern, bekamen wir von der Lehrerin den Auftrag, ein Interview über ein Thema, das zum Blog passt, zu machen. Wir (Nathalie und Michael) haben uns für das Thema „Masten“ entschlossen.
Bereits seit dem 10. November laufen die Revisionsarbeiten der Schilthornbahn AG. Dieses Jahr dauert die Revision nicht wie üblich eine bis zwei Wochen, sondern einen Monat. In dieser Zeit ist das Dorf Gimmelwald nur mit dem Bus erreichbar.
Dieses Jahr dauert die Revision so lange, weil die Masten verstärkt werden müssen, und die Mastenköpfe ausgewechselt werden, weil das die neuen gesetzlichen Vorschriften verlangen.
Es ist jetzt das erste Mal seit der Eröffnung der Schilthornbahn AG im Jahre 1965, dass die Mastenköpfe ausgewechselt werden müssen.

Hier warten die Mitarbeiter der Garaventa darauf, dass der Nebel verschwindet und das Kamov den Mastenkopf bringt.
In dieser Revisonszeit, müssen die Arbeiter der Schilthornbahn AG zusätzlich noch die Hydraulik, die Bremsen und das Laufwerk kontrollieren. Zudem werden auch noch die Seilrollen ausgewechselt. Die ganzen Revisionsarbeiten kommen die Schilthornbahn AG auf ganze 900’000 Franken zu stehen. Auf den Masten arbeiten fünf Tage pro Woche 18 Mitarbeiter der Garaventa AG Thun.
Normalerweise arbeiten bei den Revisionsarbeiten 2-4 Arbeiter auf den Mästen. Aufgrund der schwierigen Arbeiten sind immer 4-6 Arbeiter auf einem Masten.
Am Freitag den 14. November kam das Kamov KA 32 A 12, ein Helikopter der Heliswiss, um die alten Mastenköpfe wegzufliegen, und die neuen darauf zu setzen.
Er konnte das erste Mal zirka um 9.30 Uhr fliegen. Das Wetter war nicht besonders gut, wegen dem dichten Nebel musste das Kamov immer zuerst warten, bis dass sich der Nebel wieder verzog. Mehrere Male flog das Kamov vom Stechelberg mit den vier Tonnen schweren Stahlelementen nach Gimmelwald und Mürren.

- Hier konnte das Kamov kommen, der Nebel war verschwunden. Jetzt mussten die Garaventa AG Arbeiter schnell handeln und den Mastenkopf entgegennehmen und fixieren.
Die Voraussetzung der 18 Mitarbeiter der Garaventa AG, die bei den Revisionsarbeiten kräftig mithelfen, ist vor allem schwindelfrei zu sein. Alle Arbeiter, die auf die Masten gehen, müssen ein „ Gschtältli“ tragen. Die Tage vom 10. November an, waren bis jetzt nicht immer sehr schön. Viel war es neblig, oder es hat sogar auch geregnet und geschneit, aber auch an diesen kalten Tagen müssen die Garaventa Mitarbeiter nach oben auf die Masten gehen. Und da gilt auch der Spruch:
„Pass uf, ghei nid abe“.
Bilder: Nathalie
Text: Nathalie und Michael
