Meine Meinung

11. November 2008

Ich finde diesen Wettbewerb eine gute Sache, da man erstens etwas lernt und zweitens zusammen mit anderen auf ein Ziel hin arbeiten kann. Ausserdem lernt man dabei, wie wichtig unser Zeichnungsheft ist. Denn so haben wir einen Vorteil was  unseren Klassen-Blog betrifft. Auch im Deutsch haben wir uns mit diesen Thema beschäftigt. Denn jeder hat eine Sturzgeschichte zustande gebracht von denen jetzt die drei besten ausgewählt wurden.

     Jetzt haben wir uns überlegt, was für Kriterien ein gutes Plakat aufweisen muss:

  • Es muss auffallen
  • Die Botschaft muss klar erkennbar sein
  • Das geschriebene kurz und bündig
  • Der Inhalt muss zur Botschaft passen
  • Es muss interessant sein
  • Die Schrift muss speziell sein und doch passen
  • Gestaltung und Platzierung müssen auf einander abgestimmt 
     Wenn alle diese Kriterien befolgt werden, sollte man ohne Problem ein gutes Plakat malen können.
                                                                 Alessandra Manzelli 2b 

Sturz mit Folgen

11. November 2008

Ich erinnere mich noch genau, als währe es gestern gewesen. Es war an einem normalen Montagmorgen. Die letzte Stunde war eine Turnstunde. Wir mussten eine bestimmte Reihenfolge von Übungen an den Ringen vorführen. Da ich schon früher weg musste, war ich einer der Ersten. Der Anfang klappte richtig gut, doch am Schluss waren die Ringe ganz verschwitzt. Ich hatte Anlauf für deinen schönen Schwung geholt. Und da passierte es, im Augenblick der Schwerelosigkeit verloren meine Hände den Halt und ich rutschte ab.

 

Der Flug kam mir wie eine Ewigkeit vor. Ich flog und flog und es wollte kein Ende mehr nehmen. Doch auf einmal schlug ich auf dem harten, ungepolsterten Turnhallenboden auf. Bevor ich realisiert hatte, was passiert war, kam auch schon der Schmerz, und wie er kam. Am meisten schmerzten mich die Füsse und vor allem mein linker Arm. Er war durch die Wucht des Aufpralls gebrochen. Am Anfang dachte ich noch, er wäre vielleicht nur verstaucht. Doch irgendwie in meinem Innern wusste ich, dass es mehr war. Auch die Tatsache, dass er stark nach oben gebogen war, bestärkte meinen Verdacht auf einen Bruch. Das Turnen wurde abgebrochen und ich fuhr mit meiner Lehrerin zuerst zum Arzt und dann, als die Diagnose klar war, sofort in die Notfallstation des Badener Spitals.

 

Dort kam ich schnell an die Reihe, meine Personalien wurden aufgenommen und dann wurde ich in ein Bett gesteckt, konnte nur noch fernsehen und warten, warten auf das Unausweichliche, die Operation. Operieren, für mich war das der reine Horror. Ich war noch nie im Spital gewesen und war der Erste in meiner Familie, der etwas gebrochen hatte.

 

Draussen klarte das Wetter wieder auf. Dieses Warten war für mich unerträglich, dieses warten auf das Ungewisse. Wie würde die Operation verlaufen? Wie die Zeit unmittelbar nach der Operation? Wie würde das mein Leben verändern? Wie würden meine Bewegungen eingeschränkt sein?

Alles Fragen, die darauf warteten eine Antwort zu finden. Und diese Antworten kamen alle nacheinander, alle musste ich sie, zum Teil schmerzhaft erfahren.

Dies geschah am 9. Dezember 2005.

Till Timcke 2b

 

 

 

 

 

Sturzgeschichte

11. November 2008

Sturz vom Wasserfall


Ungefähr vor 50 Jahren, so  hat mir mein Vater erzählt, lebte ein Junge im Bündnerland in dem es einen riesigen Wasserfall gibt, auf den man hinaufklettern kann, aber das wagen nur die Mutigsten und der Junge wollte dzugehören. Er und seine Familie wollten in der Nähe des Wasserfalls picknicken gehen. Das kam dem Jungen natürlich gerade recht, denn vielleicht ergab sich ja eine Möglichekeit, sich davon zu schleichen und hinauf zu klettern. Tatsächlich, es gelang ihm, und er konnte das Abenteuer ausprobieren. Total stolz auf sich kam er oben an und jetzt wollte er sich seiner Familie zeigen. So ging er ganz nahe ans Wasser und rief seiner Familie. Da löste sich ein Stein, er verlor das  Gleichgewicht und fiel den Wasserfall hinunter und schlug auf den Steinen auf. Später wurde an der Stelle, an der er verunfallt war ein Kreuz eingeschlagen, das heute noch steht, und das an alle an den allzu mutigen Jungen erinnert.

Bianca Dethomas 2b