5. Dezember

5. Dezember 2008

Susana hat noch eine Collage mit Gerüstbildern, denen wir im Verlaufe unserer Arbeiten am Wettbewerb begegnet sind, zusammengestellt.

>>> Susana’s Collage zum Thema “SICHERHEIT GEHT VOR”

4. Dezember

5. Dezember 2008

Jetzt kommen noch unsere einzelnen Bilder mit unseren Texten. Herr Leuenberger hat mit uns eine Zusammenstellung von Bild, Text und Person auf selbstgewähltem Hintergrund im Informatikunterricht erarbeitet. Das waren zwei Stunden interessanteste und konzentrierteste Arbeit. Die drei von uns ausgewählten Bilder seht ihr gleich zu Beginn unserer Bildergalerie.

Unsere drei für den Wettbewerb ausgewählten Bilder:

KOPF von Alessandro Fischer

BRENNENDES HOCHHAUS von Michèle Fischer

SCHUH von Pascal Lerch


Auch die andern Bilder sind schön geworden.

Wochenrückblick 21. – 28. November

4. Dezember 2008

Jetzt beginnt es bei uns hektisch zu werden. 15 vorbereitete Seiten für unseren Blog hat Herr Röthlisberger falsch gespeichert und sie sind unauffindbar verloren! Welch eine Schande! Deshalb gibt es jetzt einen Wochenrückblick, der recht umfangreich wird, denn verschiedene Arbeiten sind jetzt fertig geworden: Interview führen, filmen, zeichnen und malen und schreiben.

Wir gingen alle freiwillig am Mittwochnachmittag in die Schule, denn wir waren mit den Zeichnungen sehr im Rückstand. Wir hätten nicht gedacht, dass dies alles so zeitaufwändig ist.

Tamara hat einen ganzen Teil über den symbolischen Gehalt von Fall und Fallen geschrieben. Man kann also nicht nur körperlich fallen und verunfallen, sondern auch seelisch in eine tiefe Krise fallen. Herr Röthlisberger meinte, dass diese Krankheits- und Heilungskosten kaum bezifferbar sind und wahrscheinlich pro Jahr über eine Milliarde Franken betragen würden. Eben haben wir in den Nachrichten gehört, dass die Börsenpreise ins Bodenlose fallen und man spricht von hunderten und von tausenden Milliarden Verlusten. Deshalb hat sich Tamara speziell diesem Teil des symbolischen Fallens gewidmet.

>>> Hier kann man schauen, was Tamara sich alles überlegt hat

Endspurt

Jetzt geht es nur noch um die Fertigstellung der Arbeiten. Wir haben dies mit Bildern illustriert. Dabei haben wir gruppiert, sodass man zum Teil den Werdegang einzelner Bilder verfolgen kann.

>>> Der Werdegang unserer Bilder

Wir haben zu allen Bildern eine Bilderklärung oder einen Kommentar geschrieben. Wir wollen in der ersten Dezemberwoche euch noch alle Bilder einzeln mit unseren Texten vorstellen. Dies ist noch eine Lektion im Informatikunterricht.

Die ganze Arbeit war sehr intensiv und hat uns allen grosse Freude gemacht. Herr Röthlisberger meinte, dass dieses Projekt “Megaposter, Pass uf, ghei nid abe!” mit Zeichnen und Gestalten, mit Deutsch, Physik sowie mit Informatik ein wunderbares Beispiel für einen fächerübergreifenden Unterricht sei, wie er eigentlich vom Lehrplan verlangt würde.

Wir hoffen natürlich alle auf einen Preis!

28. November

1. Dezember 2008

Wir haben es geschafft! Die Bilder sind fristgerecht abgegeben worden.

>>>alle Bilder

27. November

27. November 2008

Heute mussten wir viel an unseren Zeichnungen verändern, denn vieles sah nicht so aus, wie es sein sollte.
Am Morgen zeichneten wir die ganze Zeit, unser Lehrer war etwas aufgebracht, weil er Angst hatte, wir würden nicht rechtzeitig fertig. Wir standen unter Zeitdruck, aber alle wussten: „Wir werden es schaffen, alle Zeichnungen rechtzeitig fertig zu malen!”
Am Nachmittag zeichneten wir fleissig weiter, die ersten wurden innert kurzer Zeit fertig. Herr Röthlisberger sagte uns dann, was wir noch ändern sollten. Am Schluss waren vier fertig, die anderen bleiben im Schulzimmer und machen mit viel Mühe und Freude fleissig weiter. Alle vier die fertig sind, gingen jetzt in die Informatik zu Herrn Leuenberger und gestalteten das Titelblatt noch fertig.
Am PC geschrieben und geändert: Tamara
Geholfen: Michèle und Melanie

26. November

27. November 2008

Heute arbeiteten wir sehr viel, um weiter zu kommen verzichteten wir auf die Pausen, denn wir wollen natürlich rechtzeitig fertig werden.
Herr Röthlisberger fragte uns, ob wir am Nachmittag (unserem freien Nachmittag) auch noch kommen wollen, natürlich sagten wir alle ja.
Am Nachmittag fingen wir um 13:15 Uhr an, Dank dem wir auch am Nachmittag zeichneten, sind wir unserem Ziel sehr viel näher gekommen.
Wir sind stark überzeugt, dass wir fertig werden und mit dieser Überzeugung gingen wir nach Hause.Geschrieben: Tamara

21. November

24. November 2008

Das Interview mit Herrn Liebi und seinem Gleitfallschirm steht. Alessandro und Roger hatten die Fragen vorbereitet und trafen sich mit Herrn Liebi in Vordemwald. Ihr könnt das Interview hören, wir werden es die nächste Woche ins Netz stellen.

Herr Liebi

Alessandro beim Interview mit Herrn Liebi

liebi

Unsere Bildentwürfe mit Farbstiften im Format A4

Michael an der Schlussarbeit (Format A3)

Roger am Malen

Pascal konzentriert an der Arbeit

Am Nachmittag waren wir zwei Stunden am Zeichnen und Malen. Die A4 Skizzen sind fertig, und die meisten haben am grossen Plakat angefangen.

Die Physiklektion mit den Fallversuchen müssen wir noch im Detail ausarbeiten. Es kämen noch gewisse Formeln, wo wir die Fall-Geschwindigkeit ausrechnen könnten. Die Zeit drängt. Ob wir das wohl alles schaffen, was wir uns vorgenommen haben?

20. November

24. November 2008

Heute Morgen machten wir alles bereit für unsere Versuche mit dem Gesetz der Schwere. Herr Röthlisberger entschied, dass wir unsere Gegenstände zuoberst von der Feuerwehrleiter des Oberstufenschulhauses hinunter fallen lassen.

Alles ist für den Versuch bereit

Wir waren nicht kleinlich mit der Auswahl unserer Gegenstände. Aus dem Geräteraum der Turnhalle holten wir Bälle, Federbälle, Frisbis, Kugeln vom Kugelstossen mit den Gewichten sieben, fünf und 4 kg. Von einem Eisenschrottsammler hatten wir ein Kugel von 14 kg und ein Fahrrad. Michael brachte einen Fernseher und Michèlle und Barbara je einen Radio. Dazu hatten wir drei mit Wasser gefüllte Ballone unterschiedlichen Gewichts und drei mit Gas gefüllte Ballone mit einer Karte dran von uns. Dazu kamen eine Wolldecke und ein kleiner Fallschirm einer Leuchtrakete, und zwei rohe Eier. Auf den Bildern könnt ihr alle unsere Gegenstände sehen

Der Vater von Alain hat ein Baugeschäft, und von ihm bekamen wir dicke Styroporplatten, auf die wir die Gegenstände fallen lassen und die Auswirkung des Aufpralles sehen konnten.

Unsere Gegenstände
Die Aufgaben waren genau verteilt, wer was machen musste: Gegenstände hoch tragen und auf Kommando fallen lassen, Zeit messen, wie lange die Gegenstände in der Luft blieben, Protokoll führen, Fotografieren, und mit dem Handy filmen.

Herr Röthlisberger sagte, dass Sicherheit das oberste Gebot sei. Alles lief unter seinem strengen Kommando. Nichts durfte ohne sein Rufen „Achtung fertig los” fallen gelassen werden. Wir wollten ja keinen Unfall.

Wir waren gewaltig beeindruckt. Der Fernseher machte einen riesen Knall und war in tausend Teilen. Das Velo war total Schrott, Die Eisenkugeln zerschlugen die Styroporplatten wie nichts. Die mit Wasser gefüllten Ballone zerplatzten alle, auch der kleinste. Liessen die oben zwei Kugeln miteinander fallen, so war die grössere und schwerere schneller unten. Am langsamsten waren Wolldecke, Federball und natürlich der kleine Fallschirm.

Velo im Flug

Velo-Schrott

Velo ade

Kugeleinschäge

Ein Fernseher kommt geflogen

Das Ende des Fernsehers

Aufräumen ist angesagt

Am Schluss liessen wir die mit Gas gefüllten Ballone los. Wir hatten nur noch zwei. Einer war durch einen Fernsehsplitter geplatzt. Es windete stark und sie verfingen sich gleich im Apfelbaum. Michael befreite sie und dann stiegen sie von heftigen Winden weggetrieben nach oben.

Das Gesetz der Schwere lässt nicht nur die Gegenstände nach unten fallen, sondern auch Leichteres nach oben schweben, bis in die Höhe, wo Ballon und Luft das gleiche Gewicht haben. Man nennt dies Auftrieb, in Wirklichkeit ist es aber eine Auswirkung des Gesetzes der Schwerkraft. Alle Naturgesetze sind unbestechliche Ordnungshüter. Das Gesetz der Schwere ordnet in der vertikalen Richtung. Über die Naturgesetze werden wir diese Woche noch spezielle Stunden haben, denn es ist ganz wichtig, dass wir sie kennen und im Leben ihre Auswirkung beobachten können.

Wir haben von unseren Versuchen einen kleinen Film geschnitten. Ihr könnt ihn ansehen, sobald wir ihn ins Netz gestellt haben.

19. November

21. November 2008

Es ist alles etwas hektisch und wir merken, wie viel Arbeit wir noch vor uns haben, die in den nächsten Tagen bewältigt sein muss.

Am Montag haben wir vier Stunden gezeichnet, gemalt und geschrieben. Wir haben uns entschieden, die definitiven Zeichnungen auf A2 Format mit Deckfarben zu malen. Die ersten von uns haben das Grossformat angefangen. Wir haben manchmal verschiedene Farbschichten übereinander zu malen und müssen für den nächsten Malschritt die Farben trocknen lassen. Vieles müssen wir ausprobieren, ob es geht.

Alessandro hat gedichtet:

Der Fall vom Flugzeug

Er sprang aus dem Flugzeug mit 120 Sachen,
Als er unten ankam verging ihm das Lachen.
Alle Leute schrien: „Er ist gefallen, er ist gefallen!”
Sogar in China hörte man es knallen.
Er überlebte den Fall mit sehr viel Glück.

Später rappelte er sich wieder auf Stück für Stück.

Alessandro

Kommentar: Gut gemacht! Er hielt sich an das Sprichwort: „Fallen ist nicht schlimm, liegen bleiben ist schlimm.

Melanie und Michael schrieben je eine Sturzgeschichte, die sich in ihrem engeren Bekanntenkreis ereignet hat:


Einen Moment nicht aufgepasst!- Ein grausamer Arbeitsunfall

Ein Bekannter erzählte mir folgende Geschichte: Im Rohbau eines Bürogebäudes arbeitete ein Arbeiter auf einer ausgelegten Holzfläche an einer Gasleitung. Als er am Nachmittag nach Hause ging, montierte der Polier die Holzfläche ab. Als der Arbeiter am andern Morgen wieder auf die Baustelle kam, wusste er nicht, dass die Holzfläche nicht mehr da war. Also lief er durch den engen Gang und schaute dabei nach hinten zu seinem Arbeitskollegen und lief einfach weiter. Plötzlich hatte er keinen Halt mehr unter den Füssen und dort, wo die Holzfläche gestanden hatte, stürzte der Mann zwanzig Meter in die Tiefe und war sofort tot. Man hörte nur noch seinen Arbeitskollegen durch das ganze Haus schreien. Er rannte so schnell er konnte die Treppe hinunter, aber es gab keine Hilfe mehr für den Gestürzten.

Michael


Falscher Mut

Ich war einmal eine Woche bei einer Pflegefamilie in der Ostschweiz, bei der ihr Sohn bei einem tragischen Unfall ums Leben kam. Der Sohn war mit seinen Freunden Fussballspielen, nicht weit entfernt von zu Hause. Leider schoss er den Ball zu hoch, so dass dieser auf dem Glasdach einer kleinen Fabrik landete. Weil er geschossen hatte sollte er den Ball herunter holen. Er zögerte, doch seine Freunde feuerten ihn solange an, bis er all seinen Mut zusammennahm und auf das Dach kletterte. Er schaffte es bis zum Ball, doch dann brach das Glasdach durch sein Gewicht zusammen und er fiel samt dem Glas hinunter. Er starb auf der Unfallstelle. Einer seiner Freunde wollte ihm noch helfen, doch ohne Erfolg. Dieser musste dann selber ins Spital zum Nähen seiner Schnitte.

Die Eltern des verstorbenen Jungen wohnen heute noch dort, nicht weit entfernt, wo ihr Sohn im Alter von vierzehn Jahren ums Leben gekommen ist. Sein Zimmer wurde mir gezeigt. Es steht noch so, wie er es vor dem Todesfall verlassen hatte. Alle seine Sachen sind noch dort.
Das hat mich sehr getroffen und ich musste lange über diese Geschichte nachdenken. Hätte man dieses Ereignis nicht verhindern können. Was haben sich seine Freunde wohl für Vorwürfe gemacht, dass sie ihn so gedrängt haben, den Ball zu holen?

Melanie

Heute Morgen haben wir im PC-Raum die Sturzfilme von Ueli Gegenschatz geschaut. Unglaublich, was der alles für waghalsige Sachen macht. Die Texte über ihn werden wir später lesen. Wir sind nämlich daran, eine Physikstunde über die Schwerkraft vorzubereiten.
Eigentlich wollten wir Fallversuche vom obersten Kirchturmfenster machen und haben schon fotografiert. Ganz zuoberst auf dem Kirchturmdach hat es ein Storchennest und der Storch schaute immer zu uns herunter und fragte sich wohl, was wir da machen würden. Leider sind die Turmfenster vergittert und zugeschraubt, so dass wir einen andern Weg für unsere Fallversuche suchen müssen.

Von Sicherheit und Vertrauen

18. November 2008

Am Boden liegen alles Bilder von Gerüsten und deren Aufschriften. Das Projekt beginnt richtig Spass zu machen. Es geht ja vor allem um Sicherheit und Vertrauen. Die aktuelle Lage an der BörSe und die ins Bodenlose fallenden Wertpapiere geben unserem Projekt plötzlich eine ganz neue Dimension. Alsessandro und Roger wollen die Aufschriften und Vorschriften an den Gerüsten und was Vertauen und Sicherheit eigentlich bedeutet, etwas zusammenstellen.

Wir betrachten Bilder von Gerüsten und verschiedene Aufschriften