Wochenrückblick
18. November 2008Wir haben jetzt mit skizzieren begonnen. Alle mussten auf Postkartengrösse drei bis vier Vorschläge mit Bleistift skizzieren. Wir legten am Schluss alle auf den Boden und besprachen sie. Es kamen lustige Sachen heraus und wir beginnen uns immer mehr mit dem Projekt zu identifizieren. Auf dem Schulweg, im Ausgang, auf Autofahrten durch die Landschaft sieht man plötzlich überall Baustellen und Gerüste.
Herr Röthlisberger dichtete einen Text, in dem überall Fälle vorkommen; eine lustige Geschichtek die sich beim Staubbachfall im Lauterbrunngental scheinbar soll zugetragen haben. Er hat sie uns am Anfang der Stunde vorgelesen. Sie lautet folgendermassen.
Fälle unter sich
Das Mondlicht fällt durch sanfte Nebel,
Vom Turme fällt der letzte Glockenschlag.
Die Fälle sitzen auf ihren Fellen am Staubbachfall auf kleiner Wiese.
Da sprach der Einfall zu dem Werfall:
„Ich habe einen Ausfall!
Wie geht schon wieder der Wesfall?”
Der Werfall fragt den Wenfall,
doch der hat einen Unfall.
Da sagt der Zufall:
„Ich kenne den Wenfall
und der erinnert sich des Wesfalls,
der im Falle eines Uhus ausrief:
„Im Falle eines Falles klebt Uhu wirklich alles!”
„Ich krieg einen Lachanfall”,
sagt der Einfall,
und alle Fälle klatschen Beifall und rufen:
„Heute ist Fall-entinsnacht,
wir feiern und gehen nicht mehr in die Falle!”
Da spricht feierlich das Fallobst:
„Ich opfere mich und presse mich ins Glas!”
Da schreit der Abfall aus dem Eimer: „Ich helfe dir!”
Und alle stossen a.
„Welch ein klarer Fall!” lacht der Durchfall.
Und sie singen Fall-erie, Fall-era…und schwenken ihre Felle.
Und das Mondlicht fällt durch die Gischt des Staubbachfalles.
Und alle fallen mit dem Fell-Fallschirm
durch den Regenbogen ins Unfallprotokoll,
als letzter noch der Sündenfall,
denn sie sind alle gefallsüchtig,
und alle wollen als Problemfall
im Unfallprotokoll verewigt sein.
„So sei es!” murmelt ehrfurchtsvoll der Todesfall.
Hier sind wir im Schulzimmer am Zeichnen
Eindrücke aus unserem Schulzimmer
Die Zeichnungen werden besprochen. Alessandro und roger sind unsere Fotografen. Auf die besten Skizzen legen wir einen Gegenstand
Aussuchen der besten Skizzen
Alle Skizzen stellen wir an der Wandtafel zusammen
Alle haben sich für einen vorschlag entschieden und malen diesen mit Farbstiften auf weisses zeichnungspapier. Während unserer Schnupperwoche hat Herr Röthlisberger unterwegs viele Gerüste und Aufschriften fotografiert. Sie dienen uns als Ideen und Vorlagen.
Wir haben gemerkt, dass es viele Sprichwörter und Redewendungen gibt, die mit “Fallen” etwas zu tun haben, wie “Hochmut kommt vor dem Fall” oder “Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein” oder “Der Apfel fällt nicht weit vonm Stamm”. Da kommt auch das Naturgesetz der Schwere zum ausdruck. Tamara hat sich für diesen symbolischen Bereich des “Fallens” interessiert und wird darüber speziell berichten.
Die Postkartenskizze wird mit Farbstiften auf A4-Format vergrössert











